Aktuelle Forschungsprojekte

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Arbeitszeitgestaltung und Gesundheitsverhalten von Soloselbstständigen

Durch eine zunehmende Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt. Insbesondere Soloselbstständige stehen vor Herausforderungen aufgrund besonders flexibler Arbeitsbedingungen. Das Projekt ging der Frage nach, ob Soloselbstständige eine ausreichende Sicherheits- und Gesundheitskompetenz haben, um eine gute zeitliche Gestaltung ihrer Arbeit vorzunehmen. In einer Online-Befragung wurde nach der Höhe der Arbeitsbelastung in der Zielgruppe gefragt. Dabei wurde ein besonderer Fokus auf die Arbeitszeitbelastung gelegt. Unterschieden wurden dabei Aspekte wie z.B. Alter, Geschlecht und Dauer der Selbstständigkeit. Auch die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Belastungsaspekte wurden verglichen, um daraus Ansatzpunkte für mögliche Angebote an Präventionsmaßnahmen für die Zielgruppe abzuleiten. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) durchgeführt.iga-Report 46


Gezeichneter Junge Muckis Äpfel

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Mitgliederbefragung 2020 zum BGM im Auftrag der UK NRW

Im Jahr 2010 befragte die Unfallkasse NRW erstmals ihre Mitgliedsbetriebe zum Thema „Gesundheit im Betrieb”. In den Jahren 2015 und 2020 wurde wiederholt befragt und untersucht, ob und welche Entwicklungen es im Zeitverlauf nach fünf bzw. zehn Jahren gibt. Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) hat diese Befragungen mit entwickelt, durchgeführt und ausgewertet. Die Evaluation hat gezeigt, dass der Stellenwert des Themas „Gesundheit im Betrieb“ seit dem Jahr 2010 gleichgeblieben ist. Jedoch geben fast die Hälfte der Befragten im Jahr 2020 an, dass der Stellenwert in fünf Jahren außerordentlich wichtig oder sehr wichtig sein wird.

Gesundheit im Betrieb - Mitgliederbefragungen

IAG Report 3/2021: „Gesundheit im Betrieb“


Kacheln 17 Ziele

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Standortbestimmung im IAG bzgl. ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit

Die DGUV hat in ihrer Strategie 2029 das Ziel verankert die Prinzipien ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit in all ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Daraus abgeleitet, hat sich das IAG das Ziel gesetzt, zunächst all seine Prozesse hinsichtlich des Themas Nachhaltigkeit zu analysieren um aus den Ergebnissen kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Durch die wissenschaftliche Ist-Stand-Analyse ist ein Kriterienkatalog für eine Nachhaltigkeitsbewertung entstanden, welcher in der Forschung, Beratung und Qualifizierung eingesetzt wird.


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Psychische Belastungen in beruflichen Bildungseinrichtungen

Für den schulischen Bildungsbereich gibt es eine Vielzahl an Untersuchungen und Studien zum Thema psychische Belastung. Aber wie sieht es in beruflichen Bildungseinrichtungen aus? Um das herauszufinden hat die VBG zusammen mit dem IAG Erhebungen beim Bildungspersonal sowie mit Führungskräften und Einrichtungsleitungen der Branche durchgeführt. Die Ergebnisse geben erstmals einen strukturierten Überblick über die Stressoren- und Ressourcensituation der Beschäftigten in Einrichtungen der beruflichen Bildung, die bei der VBG versichert sind.


Kopf mit Glühbirne

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Evaluation der IVSS Akademie

Die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit ist ein weltweites Forum der Träger der Sozialversicherung. Eines ihrer Angebote ist die Akademie bestehend aus Workshops und Trainings, welche in das Exzellenzzentrum der IVSS eingegliedert ist. Um den Ist-Stand der Akademie zu ermitteln und gegebenenfalls Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren, hat das IAG eine Evaluation durchgeführt und dabei ganz verschiedene Methoden angewandt wie z. B. Dokumentenanalysen, Mitgliederbefragungen, Telefoninterviews und Moderierte Workshopeinheiten.

IAG Report 1/2021e - Evaluation of the ISSA Academy – using logic models


Blaues Bild mit Deutschlandkarte von Report

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Das Pilotprojekt Zentrumsmodell und seine Evaluation

Im Auftrag ihrer Mitgliederversammlung hat die DGUV gemeinsam mit BGHM, BGHW und BGW sowie mit fachlicher Unterstützung der BGN in einem Pilotprojekt ein betriebsärztliches und sicherheitstechnisches Betreuungsnetzwerk für Kleinst- und Kleinbetriebe aufgebaut und erprobt. Das Pilotprojekt sollte Aufschluss darüber geben, wie das Betreuungsnetzwerk praxisgerecht gestaltet und umgesetzt werden kann. Das IAG hat das Pilotprojekt mit einer umfangreichen Evaluation begleitet und dabei auf den Ebenen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität Fragen beantwortet.

DGUV Report 1/2021


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Evaluation der Präventionskampagne "Kommmitmensch"

Unter dem Claim „kommmitmensch“ macht die Präventionskampagne der gesetzlichen Unfallversicherung seit 2017 darauf aufmerksam, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung der betrieblichen Strukturen und Prozesse für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten – und damit den Erfolg eines Unternehmens oder einer Einrichtung – ist.

Seit der Kampagnenvorbereitung und ihrem Start wird die Kampagne mit ihren Maßnahmen umfangreich evaluiert. Als Evaluationsmethoden wurden u. a. Befragungen, Interviews, Workshops sowie Analysen der Webseite sowie des Social Media Auftritts genutzt. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, welche Maßnahmen und Medien besonders gut bei den Zielgruppen ankommen, welche Kommunikationskanäle von den Ziel­gruppen besonders häufig genutzt werden, wie bekannt die Kampagne ist, welche Veränderungen bei den Zielgruppen erreicht werden können und wo Verbesserungspotenzial besteht.


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Evaluation von Gesundheitstagen

Gesundheitstage erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit im Rahmen eines BGM. Doch erreicht man mit diesen Aktionen auch die gesteckten Ziele? Das IAG zeigt Möglichkeiten der Einbindung von Gesundheitstagen in ein systematisches BGM und deren Evaluation auf.


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Evaluation der Ersten Hilfe Aus- und Fortbildung sowie der betrieblichen Organisation

Die neu gestaltete Erste Hilfe Aus- und Fortbildung in Deutschland trat 2015 in Kraft. Sie fokussiert nun stärker auf die Vermittlung lebensrettender Sofortmaßnahmen und ist stärker praxisorientiert. Die Evaluation soll zum einen erheben, ob die Neugestaltung wirksam und nachhaltig ist. Die Evaluation möchte zudem ermitteln, welche Erste Hilfe Maßnahmen die schon ausgebildeten Ersthelferinnen und Ersthelfer durchgeführt haben und wie sie dabei ihre Handlungskompetenz erlebt haben. Gibt es ggf. Hemmnisse, welche die Ersthelferinnen und Ersthelfer davon abgehalten haben, Erste Hilfe Maßnahmen in einer Notfallsituation durchzuführen? Die Evaluation wird zudem einen Einblick in die betriebliche Organisation der Ersten Hilfe in den Unternehmen gewinnen.


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Befragung zur Wirksamkeit von Sicherheitsbeauftragten

Die bundesweite Befragung von Sicherheitsbeauftragten möchte einen Einblick in deren betriebliche Rolle und Tätigkeit gewinnen. In welchen Themengebieten können die Sicherheitsbeauftragten in ihren Unternehmen nach eigener Einschätzung zu wirksamen Verbesserungen im Arbeitsschutz beitragen und welche Faktoren fördern den Erfolg ihrer Arbeit? Welche Hindernisse erleben sie in ihrer Arbeit? Die Befragung möchte zudem herausfinden wie Sicherheitsbeauftragte die Bedeutung und Wirksamkeit ihrer Tätigkeit in ihren Unternehmen insgesamt erleben.


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Evaluation der Auswirkung einer neuen Präventionsstrategie auf die Mitgliedsbetriebe des BS GuV

Der Braunschweigische Gemeinde-Unfallversicherungsverband (BS GUV) hat ein Präventionsmodell zur Beratung seiner Mitgliedsbetriebe bestehend aus verschiedenen Bausteinen entwickelt. Die Arbeit mit dem Präventionsmodell erforderte im Verband selbst eine interne Organisationsentwicklung (agile projektorientierte Arbeitsorganisation), durch die sich auch die Aufgaben und beruflichen Anforderungen der Präventionsberaterinnen und ‑berater verändert haben. Die Evaluation soll einerseits herausfinden, wie das Präventionsmodell in den Mitgliedsbetrieben des BS GUV umgesetzt und die Beratung durch die Präventionsfachleute von den Betrieben erlebt wird. Anderseits soll ermittelt werden, wie diese selbst die flexible agile Projektarbeit sowie ihre neue Beratungsrolle erleben und welche Herausforderungen mit den neuen Arbeitsanforderungen einhergehen.


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Sicherheits- und Gesundheitskompetenz

Veränderungen in der Arbeitswelt führen aktuell zu räumlicher und zeitlicher Flexibilisierung, wofür mobile Arbeit und Vertrauensarbeitszeit verbreitete Beispiele sind. Neben den Vorteilen birgt erhöhte Flexibilität neue Herausforderungen für Arbeitgebende und Arbeitnehmende, da sie auf beiden Seiten eine größere Sicherheits- und Gesundheitskompetenz erfordert.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden bisherige Definitionen zu (Sicherheits- und) Gesundheitskompetenz recherchiert, verglichen und hinsichtlich ihrer Passung für den Bereich der Arbeit geprüft. Viele dieser Definitionen erwiesen sich als zu einschränkend (z. B. Fokus nur auf das Finden und Verstehen von Gesundheitsinformation = Health Literacy) oder zu umfassend. Deshalb wurde für den Arbeitsschutzkontext eine neue Definition entwickelt, die die identifizierten relevanten Inhalte umfasst.

Ausführlichere Information finden Sie hier:


Fahrerin eines autonom fahrenden PKW auf einer mehrspurigen Straße. In der Hand hält sie eine aufgeschlagene Zeitschrift.

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Aufgabeneinflüsse auf die Übernahme aus hochautomatisierter Fahrt

Hochautomatisiertes Fahren gestattet Fahrenden, sich während der Fahrt auch anderen Tätigkeiten zuzuwenden. Sie sind aber verpflichtet, die Steuerung auf Aufforderung des Systems wieder selbst zu übernehmen. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Lehrstuhl für Ingenieurpsychologie und angewandte Kognitionsforschung der TU Dresden untersucht das IAG aktuell im dynamischen Simulator die Wirkung von nicht fahrbezogenen Tätigkeiten auf die Übernahme der Steuerung. Die beteiligten Forscher untersuchen die Wirkung verschiedener Aufgaben mit spezifischen Merkmalen auf die Übernahmezeit und -qualität sowie die dabei entstehende psychische Beanspruchung. Ziel ist es, eine Beanspruchungsampel für Aufgaben zu entwickeln, die als Nebentätigkeiten eher geeignet scheinen als andere, um dadurch Unfallrisiken durch Übernahmefehler zu minimieren.


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Entwicklung von Leitindikatoren für eine Kultur der Prävention: Studie zum Leitindikator „Vertrauen“

Die Entwicklung einer nationalen Kultur der Prävention mit ihrem globalen Ziel der „Vision Zero“ setzt Leitindikatoren für die Prozessgestaltung voraus. Basierend auf einer internationalen empirischen Vorstudie (NN= 840) wurde im Teil 1 der Studie ein Index mit Leitindikatoren für die Entwicklung einer Kultur der Prävention entwickelt. Im Teil 2 des Projektes wird speziell der Leitindikator „Vertrauen“ untersucht. Vertrauen bildet die Grundlage für Beziehungen zwischen Menschen und zwischen Menschen und Systemen. Darüber hinaus eröffnet Vertrauen Handlungsmöglichkeiten in ungewissen und komplexen Situationen, die nicht durch formale Regeln und Vorschriften abgedeckt sind. Der Leitindikator Vertrauen ermöglicht Voraussagen zu sicherheits- und gesundheitsgerechtem Verhalten innerhalb eines bestimmten situativen und organisationalen Kontext.

Ziel der Studie ist es, nationale und multinationale Unternehmen und Einrichtungen mit einem wissenschaftlich fundierten Vertrauens-Assessment auszustatten. Das Forschungsprojekt wird vom Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Korea Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (KOSHA), unterstützt durch weitere Forschungsinstitute, durchgeführt.


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Corporate Social Responsibility: Arbeitsschutz als gesellschaftliche Verantwortung

Unternehmen von öffentlichem Interesse müssen ab 2017 regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung veröffentlichen. Das folgt aus der EU-Richtlinie 2014/95. Die Berichtspflicht umfasst Strategien, Risiken und Ergebnisse zu Arbeitnehmer- und Menschenrechtsbelangen, was u.a. die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit angeht. Die Gesetzgebung betrifft Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten, auch die DGUV und ihre Mitglieder selbst. Das verstärkt den Handlungsbedarf und die Gremienarbeit der Unfallversicherungsträger sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen zum Thema „Corporate Social Responsibility“ (CSR). Das IAG erforscht und berät, welche neuen Maßstäbe auf Aufsichtspersonen und leitende Sicherheitsfachkräfte bei der praktischen Beratung zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zukommen. Vor dem Hintergrund der nächsten Präventionskampagne der DGUV und ihrer Mitglieder wird mituntersucht, welche Schnittstellen zur Strategie der Vision Zero und zu einer Kultur der Prävention bestehen.


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Stressregulierung als Primärprävention bei Auszubildenden zum Notfallsanitäter

Die Kompetenz zur Stressregulierung ist besonders bedeutsam bei Berufsgruppen, die hohen emotionalen Belastungen bei der Arbeit ausgesetzt sind. Es ist daher sinnvoll, die Kompetenzen zur Stressregulierung bereits im Ausbildungsberuf zu verankern. Zu Berufsgruppen mit hohen emotionalen Belastungen gehören u.a. die Beschäftigten bei Rettungsdiensten.

Das Ziel des Projektes war es, die Vermittlung emotionaler Kompetenzen über eine standardisierte Intervention - das „Training emotionaler Kompetenzen“ (TEK) - im Rahmen der Weiterbildung der Rettungsstellenleitenden, Praxisanleitenden und Lehrrettungsassistenzen sowie während der Ausbildung zum Notfallsanitäter bzw. zur Notfallsanitäterin zu integrieren. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Training war sehr hoch und über 50 % der Auszubildenden berichteten über eine zufriedenstellende (erwartete) Übertragung in die alltägliche berufliche Praxis. Es konnte nach dem Training keine signifikante Verbesserung der psychologischen Variablen festgestellt werden. Es zeigte sich aber eine signifikante Erhöhung der Herzratenvariabilität (HRV), was auf eine bessere Anpassungsfähigkeit an Belastungen hindeutet. Das DRK Bildungswerk Sachsen hat infolge des erfolgreichen Projektes entschieden, das TEK auch über das Projektende hinaus im Ausbildungscurriculum zu integrieren.

Ausführliche Informationen finden Sie im iga.Report 37.


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Auswirkungen von arbeitsbedingter erweiterter Erreichbarkeit

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien wie Smartphones und Tablets prägen zunehmend das Arbeitsleben. Sie ermöglichen, dass Beschäftigte ständig erreichbar sind. Untersuchungen zeigten entsprechend, dass dies bei einem Großteil der Beschäftigten auch in der Freizeit der Fall ist. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, wirksame Konzepte zum Umgang mit den Erfordernissen ständiger Erreichbarkeit zu entwickeln, um mögliche negative Gesundheitsfolgen von Erreichbarkeit zu vermeiden. Dabei sollten die Konzepte passgenau in Absprache mit den beteiligten Unternehmen erprobt werden. Im Zentrum der Studie sollten Beschäftigte stehen, bei denen Erreichbarkeit für dienstliche Belange ungeregelt erfolgt. Bei ihnen wurden die möglichen Auswirkungen der Erreichbarkeit zunächst in einer umfangreichen Studie erhoben. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit durchgeführt.

Den iga.Report zum Thema finden Sie hier: https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-23-teil-2/


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Pausengestaltung und Erholung – Alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?

Die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt führt dazu, dass Arbeitspausen immer mehr der Selbststeuerung der Beschäftigten unterliegen. Aufgrund technischer Entwicklungen werden Pausen möglicherweise auch immer stärker dazu genutzt, um in sozialen Medien aktiv zu sein. Es ist fraglich, ob auf der einen Seite gesetzliche Vorgaben und Empfehlungen noch bedarfsgerecht die heutigen Anforderungen abdecken und inwiefern es andererseits bei der Nutzung neuer Medien möglich ist, sich zu erholen. Das Projekt untersuchte für mobil Tätige, Personen im Home Office und junge Beschäftigte, wie Pausen aktuell gestaltet werden und welche Vorstellungen und Wünsche hinsichtlich einer guten Pausengestaltung bestehen. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit durchgeführt.

Den iga.Report zum Thema finden Sie hier: https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-34/


Bild: DGUV/IAG

Horizontaler Berufsumstieg – eine neue berufliche Chance für ältere Beschäftigte

Seit einigen Jahren liegt in Deutschland das gesetzliche Rentenalter bei 67 Jahren. Viele Berufe weisen jedoch Merkmale einer „begrenzten Tätigkeitsdauer“ auf, das heißt, aufgrund von physischen und/oder psychischen Belastungen ist ein Verbleib bis zu diesem Alter nur schwer möglich.

Das IAG hat einen Digitalen Wegweiser entwickelt, der eine Lösung für dieses Problem aufzeigt. Herzstück des Digitalen Wegweisers ist ein IT-Instrument, das eine Datenbank mit den Profilen aller in Deutschland vorkommenden Ausbildungsberufe umfasst. Gibt ein Nutzer sein persönliches Profil in den Kategorien Qualifikation/ Kompetenzen, Präferenzen sowie Gesundheit und Beanspruchungen ein, so gleicht das Instrument dieses Personenprofil mit allen Berufsprofilen ab und gibt Vorschläge für passende Umstiegsberufe aus.

Den Digitalen Wegweiser finden Sie unter unter http://wegweiser-berufsumstieg.de. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen von INQA gefördert.


Kontakt

Prof. Dr. Frauke Jahn
Tel.: +49 30 13001-2200
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