DGUV Kompakt - 2014

Titelseite der DGUV Kompakt

Bild: © DGUV

Dezember 2014 / Januar 2015

  • Die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) wird zum 1. Januar 2015 um vier Erkrankungen ergänzt. Die neue BKV wurde vom Bundeskabinett am 5. November 2014 beschlossen, in Kürze entscheidet der Bundesrat abschließend. Künftig werden unter anderem bestimmte Formen des so genannten hellen Hautkrebses durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt.
  • Zum Thema: Bis Mitte 2015 soll das so genannte Bundesteilhabegesetz entwickelt und im Laufe des Jahres 2016 in Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Ziel ist es, die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, über die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Rehabilitation schädelhirnverletzter Menschen und die von der DGUV formulierten Standards für die Heilbehandlung und Rehabilitation von Schädelhirnverletzten.

November

  • Asbest fordert nach wie vor zahlreiche Opfer – auch mehr als 20 Jahre nach seinem Verbot in Deutschland. Die Früherkennung bietet gute Chancen, Lungenkrebs in einem für die Behandlung günstigen Frühstadium zu diagnostizieren und damit die Prognose für die Betroffenen zu verbessern. Die gesetzliche Unfallversicherung hat ihr Angebot zur nachgehenden Vorsorge daher nun um ein LD-HRCT-Verfahren erweitert.
  • Zum Thema: Die Welt, in der wir leben, dreht sich gefühlt immer schneller. Das wirkt sich auch auf unsere Arbeit aus. Doch was bedeutet das für den Arbeits- und Gesundheitsschutz? Die DGUV wagt mit ihrem Risikoobservatorium den Blick in die Zukunft der Prävention.
  • Interview: Am 20. Oktober hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) vorgelegt. Zu den enthaltenen Vorschlägen äußert sich der Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Joachim Breuer.

Oktober

  • Der Ausbruch des Ebola-Virus in Westafrika fordert seit einigen Monaten zahlreiche Menschenleben. Ohne internationale Unterstützung kann die Epidemie nicht eingedämmt werden. Für deshalb eingesetzte freiwillige Helferinnen und Helfer ist eine effektive Prävention zur Vorbeugung von Ansteckung sowie für den Fall des Falles ein umfassender Versicherungsschutz unerlässlich.
  • Zum Thema: Die Unfallzahlen sanken im Jahr 2013 auf einen neuen Tiefststand. Doch trotz umfassender Präventionsarbeit lassen sich Unfälle am Arbeitsplatz oder auf dem Arbeitsweg nie ganz vermeiden. Menschen, die durch einen Arbeits- oder Wegeunfall, aber auch durch eine drohende bzw. bereits vorhandene Berufskrankheit körperlich eingeschränkt sind, haben einen Anspruch auf berufliche Wiedereingliederung durch die gesetzliche Unfallversicherung.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit dem stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Walter Eichendorf, darüber, wie die Vision Zero – eine Welt ohne schwere oder tödliche Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten – mit einer nachhaltigen Präventionskultur Wirklichkeit werden kann.

September

  • Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Tiefststand gesunken. Das geht aus den Geschäfts- und Rechnungsergebnissen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die die DGUV im August vorgelegt hat.
  • Zum Thema: Die Prävention von Unfällen und Gesundheitsgefahren ist die vorrangige Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt auch für Unfälle in Kitas, Schulen und Universitäten. 17 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stehen unter dem Schutz der Schüler-Unfallversicherung.
  • Interview: Die berufsgenossenschaftlichen Kliniken schließen sich zusammen und werden zukünftig als ein Unternehmen geführt. DGUV Kompakt sprach dazu mit dem Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Joachim Breuer und dem Geschäftsführer des Klinikverbunds der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV), Reinhard Nieper.

Juli/August

  • Den Arbeitsschutz in Europa zu verbessern ist das Ziel des neuen strategischen Rahmens für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014 bis 2020, den die Europäische Kommission am 6. Juni in Brüssel vorgestellt hat. Die DGUV begrüßt die EU-Strategie, sieht aber zugleich Potenzial für weitere Impulse im Bereich der Prävention.
  • Zum Thema: Das Jahr 2013 war mit rund 2,4 Millionen Straßenverkehrsunfällen laut Statistischem Bundesamt das unfallreichste seit der Wiedervereinigung, weshalb der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) eine verstärkte Geschwindigkeitsüberwachung fordert. Auch die gesetzliche Unfallversicherung engagiert sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, da Wegeunfälle einen großen Teil des Unfallgeschehens ausmachen.
  • Interview: Seit Januar 2014 ist Verena Bentele Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Im Interview mit DGUV Kompakt erläutert die frühere Biathletin, Skilangläuferin, vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin, wie sie in den nächsten Jahren dazu beitragen will, das Ziel der Bundesregierung von gleichwertigen Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen, zu erreichen.

Juni - Sonderausgabe Europa

  • Die fünfte Verhandlungsrunde über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ist abgeschlossen. Neben möglichen Risiken sieht die gesetzliche Unfallversicherung in TTIP aber auch Chancen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
  • Zum Thema: Das Europäische Parlament hat mit deutlicher Mehrheit einen Initiativbericht zur Frage effektiver Arbeitskontrollen als Strategie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Europa angenommen. Auch die Europäische Kommission hat nun eine Initiative gestartet.
  • Interview: DGUV Kompakt sprach mit Laurent Vogel vom europäischen Gewerkschaftsinstitut (ETUI) und Rebekah Smith vom europäischen Arbeitgeberverband BUSINESSEUROPE über das regulatorische Eignungs- und Leistungsprogramm (REFIT) der Europäischen Kommission.

Diese Ausgabe von DGUV Kompakt liegt auch in Englisch vor:

Mai

  • Die Ergebnisse der Befragung des Aufsichtspersonals im Rahmen der Dachevaluation zur ersten GDA-Arbeitsperiode der Jahre 2008-2012 wurden im April erstmals veröffentlicht.
  • Zum Thema: Der im August in Deutschland stattfindende XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit will die weltweite Präventionskultur fördern und für die Vision Zero – eine Welt der „Null Arbeitsunfälle“ - werben.
  • Interview: Verschiedene Lösungen für die Haftplichtproblematik im Hebammenberuf werden aktuell diskutiert, darunter auch der Vorschlag, die Berufshaftpflicht für die Geburtshilfe in die gesetzliche Unfallversicherung zu überführen. DGUV Kompakt sprach dazu mit dem Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Joachim Breuer.

April

  • Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben gemeinsam eine Initiative gestartet, um psychische Erkrankungen bei der Arbeit zu verhüten.
  • Zum Thema: Die DGUV bezieht in einem Positionspapier Stellung zu den laufenden Verhandlungen der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen den USA und der Europäischen Union.
  • Interview: Im Gespräch mit Jutta Steinruck, Mitglied des Europäischen Parlaments und Berichterstatterin im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten, über effektivere Arbeitskontrollen zum Schutz der Beschäftigten in Europa.

März

  • Vor genau zehn Jahren etablierte die DGUV das Zertifizierungsverfahren zum Disability Manager in Deutschland.
  • Zum Thema: Die Kommission Arbeitsschutz und Normung feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.
  • Interview: 20 Jahre Kommission Arbeitsschutz und Normung - DGUV Kompakt sprach mit den Vorsitzenden Norbert Breutmann (BDA) und Heinz Fritsche (IG Metall) sowie dem stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Walter Eichendorf.

Februar

  • Das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den USA und der Europäischen Union hat möglicherweise Auswirkungen auf die in der EU bestehenden hohen Standards und Schutzniveaus in den Bereichen betrieblicher Arbeitsschutz, Produktsicherheit und Arbeitsschutzrecht.
  • Zum Thema: Betriebsprüfungen durch die gesetzliche Unfallversicherung sind wieder möglich.
  • Interview: Thomas Wittschurky, Direktor der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachen spricht über nicht erbrachte Entschädigungsleistungen bei Unfällen von Feuerwehrleuten im Dienst und das Thema Vorschäden.

Kontakt

Kathrin Baltscheit
Redaktion DGUV Kompakt
030 288763762