Informationsblatt "Sachleistungsaushilfe"

Regelungen des zwischen- und überstaatlichen Rechts der sozialen Sicherheit sehen vor, dass in bestimmten ausländischen Staaten versicherte Personen im Fall eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit während des Aufenthalts in Deutschland medizinisch so zu versorgen sind, als seien sie hier versichert. Die Sicherstellung dieser medizinischen Versorgung ist der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern in Deutschland übertragen. Im Zusammenhang mit der Durchführung der Aufgabe treten hauptsächlich zu Beginn einer Behandlung auf Seiten der Leistungserbringer zahlreiche Fragen auf. Es bestehen beispielsweise oft Zweifel hinsichtlich der Berechtigung der betroffenen Personen, welche Bescheinigungen von diesen vorzulegen sind, an wen man sich zu wenden hat und schließlich wie die Kostenerstattung für die erbrachten Leistungen erfolgt.

Das Informationsblatt "Sachleistungsaushilfe" versucht, in komprimierter und übersichtlicher Weise einen Überblick zu den Voraussetzungen und zum Ablauf der aushilfsweisen medizinischen Versorgung von in anderen Staaten versicherten Personen zu geben. Zu seinem Inhalt gehören auch Kontaktadressen von Stellen, die weitergehende Auskünfte geben können. Eine Schnellübersicht enthält eine Handlungsanleitung für diejenigen, die zu Beginn einer Behandlung sofort wissen müssen, auf was zu achten ist.